© Thomas Widenka, BKM

Dr. Kathrin Hahne

Studium der Rechtswissenschaften, Forschungsaufenthalte sowie Promotion an den Universitäten Münster, Poitiers und Oxford; Zweite juristische Staatsprüfung.

Langjährige Mitarbeiterin an den Instituten für Umwelt- und Planungsrecht sowie für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (öffentlich-rechtliche Abteilung) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Seit 2003 Mitarbeiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), zunächst im Bereich Rundfunk und Internationale Zusammenarbeit im Medienbereich; zeitweise Abordnung zur EU-Kommission (Generaldirektion Wettbewerb). Ab 2006 Verwendungen im Leitungsstab sowie im Bereich Planung und Analyse. Von 2012 bis 2016 Leiterin der Referate Förderung ostdeutscher Kultureinrichtungen, Denkmalschutz und Baukultur sowie Reformationsjubiläum 2017.

Seit Juni 2016 Leiterin der Gruppe Grundsatzfragen der Kulturpolitik, Denkmal- und Kulturgutschutz.


Prof. Dr. Markus Hilgert

© Götz Schleser

Prof. Dr. Markus Hilgert

Prof. Dr. Markus Hilgert ist Geschäftsführer und Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, einer bedeutenden Denkfabrik und Fördereinrichtung für Kultur auf nationaler Ebene.

Prof. Dr. Hilgert, Spezialist für Altorientalistik, promovierte an der Universität Marburg und war von 2014 bis 2018 Direktor des Altorientalischen Museums am Pergamonmuseum in Berlin. Von 2007 bis 2014 war Hilgert Professor für Altorientalistik (Assyriologie) an der Universität Heidelberg.

Von 2015 bis 2018 war Prof. Dr. Hilgert Koordinator der nationalen transdisziplinären Forschungsallianz ILLICID, die sich mit dem illegalen Kulturguthandel in Deutschland befasste (finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung). Er war Gründungsdirektor des „Heidelberger Zentrums für Kulturerbe“ der Universität Heidelberg und des „Zentrums für digitales Kulturerbe in Museen“ (CEDICUM) der Stiftung Preußisches Kulturerbe. Von 2017 bis 2018 war Hilgert Koordinator des nationalen Programms „Museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“ unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Prof. Dr. Hilgert ist Mitglied mehrerer Leitungsgremien und Beiräte, darunter der Deutschen Kommission für die UNESCO (seit 2016), des Stiftungsrats der Internationalen Allianz zum Schutz des Kulturerbes in Konfliktgebieten (ALIPH; seit 2017), des Beirats des Cultural Protection Fund des British Council (seit 2017), der German Lost Art Foundation (seit 2018), des Arcadia Fund (seit 2019) und des Finanz- und Ressourcenausschusses des International Council of Museums (seit 2020).

Er wurde 2016 zum „Nationalen Korrespondenten für das Blaue Schild in Deutschland“ ernannt und war von 2017 bis 2018 Gründungspräsident von Blue Shield Deutschland. Er ist außerdem Vizepräsident der Deutschen Vereinigung für Archäologie.

Prof. Dr. Hilgert erhielt mehrere Auszeichnungen für seine akademischen Leistungen und hat Honorarprofessuren an der Universität Heidelberg, der Universität Marburg und der Universität Berlin (Freie Universität) inne.


Prof. Dr. Martin Steinebach

© Fraunhofer SIT

Prof. Dr. Martin Steinebach

Prof. Dr. Martin Steinebach ist Leiter der Abteilung Media Security und IT Forensics am Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie. Von 2003 bis 2007 war er Leiter der Abteilung Media Security in IT am Fraunhofer-Institut für Integrierte Informations- und Publikationssysteme.

Er studierte Informatik an der Technischen Universität Darmstadt und schloss 1999 seine Diplomarbeit zum Urheberrechtsschutz für Digitalaudio ab. Im Jahr 2003 promovierte er an der Technischen Universität Darmstadt mit dieser Arbeit über digitale Audio-Wasserzeichen. Seit 2016 ist er Honorarprofessor an der TU Darmstadt.

Prof. Dr. Martin Steinebach hält Vorlesungen über Multimedia-Sicherheit sowie über zivile Sicherheit. Er ist Principal Investigator bei ATHENE und vertritt die Bereiche IT-Forensik und KI-Sicherheit. Zuvor war er Principal Investigator bei CASED in den Bereichen Multimedia-Sicherheit und IT-Forensik. Im Jahr 2012 wurde seine Arbeit über robustes Image-Hashing zur Aufdeckung von Kinderpornographie mit dem zweiten Platz des von Horst Görtz finanzierten Deutschen IT-Sicherheitspreises ausgezeichnet.


© Karsten Dahmen

Dr. David Wigg-Wolf

Dr. David Wigg-Wolf ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt am Main, Deutschland, wo er sich auf Numismatik und digitale Geisteswissenschaften spezialisiert hat.

Er studierte Alte Geschichte, Philosophie und Archäologie an der Universität Oxford und erhielt 1986 seinen DPhil. Von 1984 bis 2008 war er für das archäologisch-numismatische Projekt „Fundmünzen der Antike“ an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz tätig, bevor er zur Römisch-Germanischen Kommission wechselte.

Neben Forschungen zum keltischen und römischen Münzwesen und zur antiken Ökonomie ist er an einer Reihe digitaler archäologischer und numismatischer Projekte beteiligt, wobei sein besonderes Interesse der Anwendung verknüpfter offener Daten, dem semantischen Web und der automatischen Bilderkennung gilt. Seit 2018 ist Dr. David Wigg-Wolf Partner des EU-Horizont-2020-Projekts NETCHER: NETwork and digital platform for Cultural Heritage Enhancing and Rebuilding, im Rahmen dessen er sich auf die Standardisierung und Verknüpfung von Datenbeständen als Ressource zur Bekämpfung des illegalen Handels konzentriert.